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Jack Deveraux, Der Dämonenjäger - Zweiter Roman: Nachtalb

Roman

2015 53 Seiten

Leseprobe

Über dieses Buch:

Nichts ist, wie es scheint … Ein Mädchen betritt Jacks Buchladen. Unschuldig fragt sie nach Büchern von Edgar Allan Poe. Als Jack nach einem Exemplar greift, springt das Mädchen ihn an – und zerfleischt seinen Arm mit der Kraft eines wilden Tieres! Besinnungslos bricht Jack zusammen. Als er wieder zu sich kommt, können er und seine Assistentin Emma keine Spuren eines Kampfes entdecken – und auch die schreckliche Wunde ist verschwunden … Von nun an wird Jack von schrecklichen Albträumen gequält. Doch sind diese realer als es scheint? Und welcher Dämon kann dahinter stecken?

Er ist jung. Er ist mutig. Und er ist auf der Jagd: Jack Deveraux – der Dämonenjäger. Begleiten Sie ihn und seine Assistentin Emma im Kampf gegen die Kreaturen der Finsternis!

Über die Autorin:

Xenia Jungwirth, geboren 1978 in Straubing, ist gelernte Mediendesignerin und war schon als Kind von Märchen und Mythen fasziniert. Während ihres Studiums der Kunstgeschichte entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben. Reale und fantastische Elemente bilden die perfekte Mischung für ihre Geschichten: Der Leser soll in eine Welt eintauchen, die ihm vertraut ist – und doch ganz anders. Xenia Jungwirth arbeitet als freie Autorin. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von München.

Die Reihe Jack Deveraux – Der Dämonenjäger umfasst folgende Einzelbände:

JACK DEVERAUX – DER DÄMONENJÄGER. Erster Roman: Pforte der Finsternis
JACK DEVERAUX – DER DÄMONENJÄGER. Zweiter Roman: Nachtalb
JACK DEVERAUX – DER DÄMONENJÄGER. Dritter Roman: Ravanas Herz
JACK DEVERAUX – DER DÄMONENJÄGER. Vierter Roman: Sirenengesang
JACK DEVERAUX – DER DÄMONENJÄGER. Fünfter Roman: Dunkle Flut
JACK DEVERAUX – DER DÄMONENJÄGER. Sechster Roman: Dämonendämmerung

Entdecken Sie spannende Abenteuer mit Jack Deveraux im Internet auf http://jackdeveraux.com/ und https://de-de.facebook.com/DerDaemonenjaeger

Bei dotbooks erschien bereits die sechsbändige Reihe Mystery Diaries.

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Originalausgabe Oktober 2015

Copyright © 2015 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Redaktion: Haus der Sprache, Halle/Saale

Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von shutterstock/hektor2

E-Book-Herstellung: Open Publishing GmbH

ISBN 978-3-95824-300-2

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Xenia Jungwirth

JACK DEVERAUX
Der Dämonenjäger

Zweiter Roman: Nachtalb

dotbooks.

Kapitel 1

Ich betrat den Buchladen. Meinen Buchladen. »Deveraux’s Antique Books« hatte früher meinem Vater gehört, und ich hatte das Antiquariat vor ein paar Wochen geerbt. Zusammen mit jeder Menge Ärger.

Das Glockenspiel an der Eingangstür klingelte und schickte kleine schmerzhafte Blitze durch mein Hirn. Was für ein Tag!

»Mein Gott, was ist denn mit dir passiert?«, begrüßte mich Emma, meine Angestellte. Sie hatte gerade Kundschaft. Eine ältere, dickliche Frau, die mich mit großen Augen anstarrte und dann mitleidig den Kopf schüttelte. Ich konnte es ihr nicht verdenken. Ich sah gelinde gesagt beschissen aus. Also, normalerweise nicht, nur gerade eben im Moment.

»Frag nicht. Du willst es gar nicht wissen …«, sagte ich, nickte der Kundin zu und verschwand in meinem Büro.

Erschöpft ließ ich mich auf meinen Schreibtischstuhl sinken. Mein Schädel brummte, und die Kratzer an meinen Armen brannten höllisch. Vorsichtig streifte ich die Reste meiner Lederjacke ab. Schade um das Teil, aber wenigstens hatte sie die Attacke des Schnitters ein wenig abgeschwächt. Sonst hinge jetzt meine Haut in Fetzen davon und nicht mein Hemd.

Ich holte Vaters Buch aus der Schreibtischschublade. »Enzyklopädie der Flora und Fauna der Neuen Welt« stand in abgewetzten Buchstaben auf dem Einband. Ein ganz gewöhnliches Lexikon. Nicht einmal ein besonders gutes, hatte Emma mal gesagt. Doch nicht für einen Deveraux.

Ich schlug das Buch auf und strich mit der Hand über die Seiten. Obwohl ich die Transformation der Enzyklopädie schon oft gesehen hatte, beeindruckte mich das Schauspiel immer wieder aufs Neue. Das Buch erwärmte sich und fing an, leicht zu vibrieren. Die Schrift begann zu verblassen und verschwand schließlich. Dann füllten sich die Seiten mit neuen Worten, rasend schnell, als würde jemand mit hoher Geschwindigkeit das Buch neu schreiben. Skizzen und Zeichnungen folgten, und auf dem Einband stand nun: »Enzyklopädie der Flora und Fauna der Unter Welt«. In blutroten, leuchtenden Buchstaben.

Ich blätterte, bis ich den Eintrag gefunden hatte, nach dem ich suchte:

Schnitter. Ein Dämon des dritten Kreises. Die Krallen des Schnitters sind sehr scharf und sondern ein Gift ab, das zwar nicht tödlich ist, aber sehr schmerzhaftes Brennen verursachen kann.

Oh ja, das konnte ich bestätigen!

Ich betrachtete meine Unterarme. Die Kratzer sahen übel aus. Vielleicht sollte ich besser zum Arzt oder wenigstens in eine Apotheke gehen … sobald mir eine passende Erklärung für meine Verletzungen eingefallen war.

Ich las weiter. Ha! Da stand es.

Einen Schnitter kann man relativ leicht mit Erde außer Gefecht setzen.

Von wegen! Ich hatte dem Vieh einen halben Blumenkasten ins Gesicht gekippt, und es war rein gar nichts passiert! Außer, dass es noch wütender geworden war.

Es klopfte. Emma betrat mein Büro.

»Jack? Ist alles in Ordnung? Du sieht schrecklich aus!«

»Jaja, alles okay. Aber das Buch lügt!«, sagte ich vorwurfsvoll und hielt ihr das Lexikon unter die Nase. »Hier steht ›relativ leicht mit Erde außer Gefecht setzen‹. Sehe ich vielleicht so aus, als hätte ich den Schnitter relativ leicht außer Gefecht gesetzt?«

Emma sah mich verwundert an und las dann in dem Buch. »Tja, so wie es aussieht, hast du deine Hausaufgaben nicht richtig gemacht, Jack Deveraux!«, stellte sie nach wenigen Augenblicken fest und tippte mit dem Finger auf das Wort »Erde«.

Verdammt! Jetzt sah ich es auch. Hinter dem »e«, eigentlich kaum sichtbar, stand eine kleine 7. Und in der dazu passenden Fußnote stand: »von geweihtem Boden«.

»Warum verstecken die so was Wichtiges in einer Fußnote?«, fragte ich empört.

»Warum liest du das Buch nicht richtig?«, fragte Emma und ihre Mundwinkel zuckten.

»Was ist daran denn so komisch?! Dieses blöde Vieh hätte mich fast geschreddert, nur weil der Verfasser dieses Buches nicht richtig schreiben kann!« Wütend klappte ich die Enzyklopädie zu. Aber eigentlich ärgerte ich mich nicht so sehr über die Kratzer sondern darüber, dass mir Emma das mit der Fußnote bestimmt noch ganz oft unter die Nase reiben würde.

Sie grinste. »Übrigens, einen schönen Gruß von Mrs. Goodman.«

»Wer zum Teufel ist Mrs. Goodman?«, fragte ich.

»Die Kundin, die vorhin da war. Ich soll dir außerdem ausrichten, dass es einen ganz hervorragenden Hundetrainer in Providence gibt. Sie sucht dir die Adresse raus. Sie hatte anfangs mit ihrem Hund nämlich auch ein paar … Probleme.«

Emma lachte und verließ mein Büro.

Ich schüttelte verständnislos den Kopf. Ein Hund? Was glaubte diese Mrs. … Goodman denn, welche Sorte von Hund ich hatte? Ich zuckte mit den Schultern. Naja, vielleicht könnte ich das dem Apotheker erzählen.

***

Ich schloss die Tür zu meiner Wohnung auf und ließ die Tüte aus der Apotheke auf den Boden fallen. Ich musste grinsen. Der Apotheker war offensichtlich nicht vom gleichen Schlag wie Mrs. Goodman. Er hatte zwar nichts gesagt, aber die Geschichte mit dem großen bösen Hund hatte er mir eindeutig nicht abgekauft. Seinem süffisanten Lächeln nach zu urteilen, tippte er bei meinen Verletzungen eher auf … spezielle Vorlieben. In was für einem Ort war ich hier nur gelandet?

Die Wohnung hatte meinem Vater gehört, aber die Vermieterin war sofort damit einverstanden gewesen, dass ich sie übernahm. Als ich eingezogen war, hatte ich Vaters Sachen weggepackt. Ich wollte sie nicht um mich haben. Jetzt aber, nachdem ich von seinem zweiten »Job« wusste, hatte ich die Kisten wieder herausgekramt. Vielleicht war ja irgendetwas dabei, das mir nützlich sein konnte.

Ich ging ins Schlafzimmer und nahm mir die Kiste vor, in der die Sachen aus seinem Schreibtisch verstaut waren. Stapelweise Unterlagen, hauptsächlich für den Buchladen. Alte Briefe an Menschen, die ich nicht kannte. Ein paar Fotos. Mein Vater war offensichtlich viel gereist. Paris, Berlin, Moskau …

Unter den Bildern entdeckte ich ein kleines Päckchen. Als ich die Kiste vor ein paar Wochen gepackt hatte, war es mir gar nicht aufgefallen. Aber ich hatte das Zeug ja auch ziemlich schnell in den Karton gestopft. Das Päckchen war sehr leicht und noch verschlossen. Mein Vater war wohl nicht mehr dazu gekommen, es zu öffnen. Unweigerlich fiel mir sein Unfall ein, und ich musste schlucken. Ich drehte das Päckchen um und stutzte. Der Absender war ein Juwelier. Eine Uhr vielleicht? Nein, dazu war es zu leicht. Ich zögerte nicht länger und öffnete es. Darin waren eine kleine Schatulle und ein Brief:

»Lieber John,

es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber besondere Schmuckstücke brauchen eben ein bisschen Zeit. Hoffentlich gefällt er Emma.

Stephen«

Ich schaute auf die Schachtel. Mein Vater und Emma … Ich erinnerte mich, wie traurig und bedrückt sie gewesen war, als ich sie das erste Mal getroffen hatte. Sie und mein Vater hatten jahrelang eng zusammengearbeitet. Vielleicht war ihre Beziehung über das Berufliche hinausgegangen. Hoffentlich gefällt er Emma, las ich erneut. Hmm, die Größe der Schachtel würde passen …

Ich öffnete sie. Es war kein Ring, sondern ein dünnes Silberkettchen mit einem Anhänger. Aus irgendeinem Grund war ich erleichtert. Ich seufzte. Obwohl das natürlich kein Beweis dafür war, dass mein Vater und Emma nicht vielleicht doch ein Paar gewesen waren. Der Gedanke gefiel mir nicht.

Ich steckte die Schatulle in meine zweitliebste Lederjacke und beschloss, Emma am nächsten Tag nach ihrem Verhältnis zu meinem Vater zu fragen. Ich konnte mir zwar jetzt schon ihre Reaktion ausmalen, schließlich ging mich ihr Privatleben nicht das Geringste an, aber Takt war noch nie meine größte Stärke gewesen. Und ich wollte es wissen. Außerdem hatte ich eine Kette inklusive Anhänger für sie, das würde sie bestimmt besänftigen. Hoffentlich.

***

Am nächsten Morgen kam ich fast pünktlich zum Laden. Neun Uhr dreiundzwanzig, das war doch gar nicht mal so schlecht. Wir öffneten um neun.

Doch noch bevor ich die Eingangstür berührt hatte, stutze ich. Der Laden war noch geschlossen. Wie merkwürdig.

Ich schloss die Tür auf und machte Licht. Warum war Emma noch nicht da? Normalerweise war sie um diese Uhrzeit seit mindestens einer Stunde im Laden.

Ich schaute auf mein Handy. Krank war sie anscheinend nicht, ich hatte weder eine SMS von ihr noch eine Nachricht auf der Mailbox.

Ich ging in mein Büro und machte Kaffee. Langsam wurde ich unruhig, hoffentlich war ihr nichts passiert. Ich griff nochmal nach meinem Handy und gerade als ich Emma anrufen wollte, hörte ich, wie jemand die Tür im Laden aufriss und das Glockenspiel heftig bimmelte. Ich ging nach vorne.

Emma stand mit hochrotem Kopf im Laden. Sie war völlig außer Atem.

»Ich bin zu spät … Es tut mir leid …«

»Guten Morgen, Miss Lancaster!«, begrüßte ich sie in gespielt strengem Ton. »Wir haben seit –« Ich schaute auf die Uhr. »Achtunddreißig Minuten geöffnet.«

Normalerweise war das ihr Spruch, den ich fast tagtäglich zu hören bekam.

Emma keuchte und sagte nichts. Sie sah nicht gut aus. Blass und mit tiefen Ringen unter den Augen. Als hätte sie nächtelang nicht geschlafen.

»Alles okay?«, fragte ich besorgt. »Du siehst müde aus.«

»Ich … es tut mir leid, ich bin zu spät«, wiederholte sie, ohne meine Frage zu beantworten. »Es wird nicht wieder vorkommen.«

Dann ging sie an mir vorbei ins Büro.

Ich zuckte mit den Schultern und folgte ihr.

Emma stand an der Kaffeemaschine und goss sich eine große Tasse ein.

»Du kannst dir auch freinehmen, wenn du willst. Ich komm hier schon zu recht«, schlug ich ihr vor.

Sie deutete auf die Reste meiner Lederjacke, die aus dem Papierkorb hervorquollen. »Ja, und wie du zu recht kommst …«

Sie schüttelte den Kopf.

»Nein, ich bleib hier. Aber danke für das Angebot.«

Ich griff in meine Jackentasche und fand die kleine Schachtel mit der Kette. »Emma, kann ich … dich mal etwas fragen?«

Ich schluckte. Wie formulierte ich das denn jetzt am besten? Neugier hin oder her, man fragt seine Angestellte, die man erst seit ein paar Wochen kennt, nicht einfach so »Sag mal, hattest du eigentlich was mit meinem Vater?«

Emma fuhr sich mit der Hand über die Augen. Sie sah wirklich fertig aus. »Sicher, worum geht’s?«, fragte sie müde und nahm einen Schluck Kaffee.

Ich ließ die Schachtel los und zog die Hand aus der Jackentasche. Jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt.

»Eh … ich …«

Denk nach, Jack! Suchend schaute ich mich um, und mein Blick fiel wieder auf den Papierkorb. »Wo kriegt man eigentlich geweihte Erde her?«, fragte ich und kam mir total bescheuert vor.

Emma blinzelte und sah mich mit großen Augen an. »Von einem Friedhof?«, sagte sie langsam.

»Ja klar, natürlich … ich werde mal Pater Lucas danach fragen.«

Oh Mann, Jack, du bist so ein Idiot!

Emma runzelte die Stirn. »Vielleicht solltest du dir freinehmen.«

***

Am Nachmittag war ich allein im Laden. Emma war unterwegs, und ich langweilte mich tödlich. Die Zeitung hatte ich schon dreimal durchgeblättert, und sogar den Wirtschaftsteil gelesen. Die Berichterstattung über die Mordserie in Rhode Island war ein wenig zurückgegangen. Keine neuen Leichen seit einer Woche. Vielleicht war Selina zu schwer verletzt, um Jagd auf ahnungslose Bücherwürmer zu machen. Immerhin hatte sie Emmas geistesgegenwärtiger Angriff den halben Arm gekostet. Ich grinste. Von der gebrochenen Nase ganz zu schweigen.

Dann seufzte ich. Trotzdem. Eine Sirene auf freiem Fuß stellte eine ziemliche Bedrohung dar, und früher oder später würde ich mich darum kümmern müssen.

Ich holte die Enzyklopädie aus meiner Schreibtischschublade und blätterte, bis ich den Eintrag über Sirenen fand.

Sirene. Weiblicher Gestaltwandler, der sich fast ausschließlich von Männern ernährt. Die Sirene macht ihre Opfer willenlos, indem sie sie mit ihrer Stimme in ihren Bann zieht.

Davon konnte ich ein Lied singen. Eine Erfahrung, die ich nicht noch einmal machen wollte.

Das Glockenspiel klingelte, und ich verstaute das Buch wieder in meiner Schublade. Ein kleines Mädchen war in den Laden gekommen. Vielleicht neun oder zehn Jahre alt.

»Hallo. Ist Emma da?«, begrüßte sie mich.

»Hallo. Nein, tut mir Leid, sie ist unterwegs. Vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen?« Was ich bezweifelte. Soweit ich wusste, hatten wir keine Kinderbücher. Oder Pferdebücher. Oder was auch immer kleine Mädchen gern lasen.

Sie legte den Kopf zur Seite und sah mich prüfend an. Irgendetwas in ihrem Blick war eigenartig …

»Ja, warum nicht«, sagte sie und lächelte freundlich.

Was für eine seltsame Antwort.

»Was genau suchst du denn?«, fragte ich.

»Poe.«

»Edgar Allan Poe?« fragte ich verwundert. Das war nicht unbedingt die Art von Literatur, die ich bei einem Kind ihres Alters vermutet hatte. Aber was wusste ich schon von Kindern.

Details

Seiten
53
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783958243002
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v309483
Schlagworte
eBooks Spannung Grusel Daemonen Daemonenjaeger altes Buch Familienerbe Traeume Nachtalb Kreaturen der Finsternis Hoellentor

Autor

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Titel: Jack Deveraux, Der Dämonenjäger - Zweiter Roman: Nachtalb